Als „Tomboy-Version weiblicher Schönheit“ bezeichnete Shauna Swartz sie bei afterellen.com. Und selbst hatte sie erwartet, im Model-Geschäft ganz „süßlich und mädchenhaft“ daherkommen zu müssen und fand sich – zu ihrer Freude – immer öfter zurechtgemacht wie ein Junge. Wie ein Junge in der Armee, zum Beispiel.

Bild rechts: models.com

Amanda, schreibt Bloggerin Charly bei Lesbian Ranting, „hat eines meiner Vorurteile gegenüber Models beseitigt: Sie sind nicht alle heterosexuelle, knochige Zicken. Es gibt unter ihnen auch knochige, lesbische Goldstücke!“

Amanda Moore wurde schon als „de facto lesbische Stil-Ikone“ bezeichnet. Im Juni 2004 veröffentlichte die New York Times einen Artikel über lesbische Mode, „The Subtle Power of Lesbian Style„: Es sei nicht lange her, dass elektronische und Print-Medien lernten, die Existenz von „Lipstick Lesben“ wahrzunehmen und erkannten, dass „lesbisch“ und „Mode“ keineswegs unvereinbare Gegensätze sind.

Guy Trebay beschrieb Moore als „Liebling von Fotografen und Designern, deren eigener Stil den Inbegriff androgyner lockerer Coolness darstellt“ und erklärte, sie sei ungewöhnlich offen im Umgang mit ihrer Sexualität“ in einer Industrie, in der viele lesbische Frauen vorziehen, ihr Liebesleben verborgen zu halten, weil die Unsichtbarkeit einer möglichen Diskriminierung vorzuziehen sei.
Moore selbst wurde in dem Artikel zitiert mit den Worten: „Nur weil ich vorziehe, Frauen zu lieben und mich nicht immer so anziehe wie es von einem Model erwartet wird bedeutet das nicht, dass ich nicht sehr gut bin in dem was ich tue.“
(Guy Trebay: The Subtle Power of Lesbian Style, New York Times 27. Juni 2004)

Und hier ein paar Eindrücke:

Demnächst mal bei L-talk:
… Gia Carangi – eine der ersten Super-Models
… Jenny Shimizu – von Calvin Klein und Dykes on Bikes
… Jessica Clark – lesbische Lebensberaterin auf dem Laufsteg