Mercedes de Acosta wurde am 1. März 1893 in New York geboren. Sie war Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Modedesignerin … war ebenso durch ihre Liebesaffären mit Isadora Duncan, Anna Pawlowa, Eva Le Gallienne, Salka Viertel, Greta Garbo und Marlene Dietrich bekannt.

Mercedes de Acosta wuchs in exzentrischen, reichen Milieu auf, wehrte sich aber bereits früh gegen kirchliche und moralische Zwänge der Gesellschaft und kämpfte bereits als junge Frau öffentlich für die Rechte der Frauen.

Nicht nur das: Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1907 war Acostas Mutter ernstlich besorgt über ihren Mangel weiblicher Verhaltensweisen und schickte sie in eine Klosterschule nach Frankreich – von der sie jedoch nach einem Zwischenfall, in den zwei Nonnen, offensichtlich Geliebte, verwickelt waren, schnell wieder verwiesen wurde.

Legendär und vorbildlich für Generationen von Lesben war ihr androgyner Kleidungsstil.

Alice B. Toklas schrieb 1960 in einem Brief an Anita Loos:

Mercedes kann man nicht einfach so abtun – sie hat die zwei wichtigsten Frauen in der Geschichte gehabt – Greta Garbo und Marlene Dietrich.

Rose Collis ergänzt treffend:

Es gibt sicherlich schlechtere Gründe, um einen Platz in der lesbischen Geschichte für sich zu beanspruchen.

… und fasst zusammen:

Mit Sicherheit hätten ihre spanischen Leidenschaften über den Siedepunkt hinaus gekocht, wenn sie erfahren hätte, dass man sich nicht für das an sie erinnert, was sie zwischen zwei Buchdeckel gebracht, sondern für das, was sie zwischen zwei Leinenlaken getan hat. Aber schließlich hat es in der Literatur ja immer eine Menge große Liebende gegenben, und Mercedes De Acosta gehört zu den besten von ihnen.

(alles zitiert nach: Rose Collis: Verschleierte Porträts, Göttingen: Daphne, 1995, S. 34ff)

Mercedes de Acosta starb am 9. Mai 1968.

Links und Quellen:

  • Eintrag in GLBTQ – encyclopedia of gay, lesbian, bisexual, transgender, and queer culture, glbtq.com
  • Mercedes de Acosta in der englischsprachigen Wikipedia

1. März

Mercedes de Acosta wurde am 1. März 1893 in New York geboren. Sie war Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Modedesignerin … war ebenso durch ihre Liebesaffären mit Isadora Duncan, Anna Pawlowa, Eva Le Gallienne, Salka Viertel, Greta Garbo und Marlene Dietrich bekannt.
Mercedes de Acosta wuchs in exzentrischen, reichen Milieu auf, wehrte sich aber bereits früh gegen kirchliche und moralische Zwänge der Gesellschaft und kämpfte bereits als junge Frau öffentlich für die Rechte der Frauen.
Nicht nur das: Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1907 war Acostas Mutter ernstlich besorgt über ihren Mangel weiblicher Verhaltensweisen und schickte sie in eine Klosterschule nach Frankreich – von der sie jedoch nach einem Zwischenfall, in den zwei Nonnen, offensichtlich Geliebte, verwickelt waren, schnell wieder verwiesen wurde.

Legendär und vorbildlich für Generationen von Lesben war ihr androgyner Kleidungsstil.

Alice B. Toklas schrieb 1960 in einem Brief an Anita Loos:

Zitat:

Mercedes kann man nicht einfach so abtun – sie hat die zwei wichtigsten Frauen in der Geschichte gehabt – Greta Garbo und Marlene Dietrich.

Rose Collis ergänzt treffend:

Zitat:

Es gibt sicherlich schlechtere Gründe, um einen Platz in der lesbischen Geschichte für sich zu beanspruchen.

… und fasst zusammen:

Zitat:

Mit Sicherheit hätten ihre spanischen Leidenschaften über den Siedepunkt hinaus gekocht, wenn sie erfahren hätte, dass man sich nicht für das an sie erinnert, was sie zwischen zwei Buchdeckel gebracht, sondern für das, was sie zwischen zwei Leinenlaken getan hat. Aber schließlich hat es in der Literatur ja immer eine Menge große Liebende gegenben, und Mercedes De Acosta gehört zu den besten von ihnen.

(alles zitiert nach: Rose Collis: Verschleierte Porträts, Göttingen: Daphne, 1995, S. 34ff)

Mercedes de Acosta starb am 9. Mai 1968.

Links:
Artikel von Aslan Brooke: Mercedes de Acosta: Name-Dropper Par Excellence (mit einem sehr eleganten Foto!) [http://www.frontierspublishing.com/mag/index.php?o=art&article=250]
Eintrag in
GLBTQ – encyclopedia of gay, lesbian, bisexual, transgender, and queer culture [http://www.glbtq.com/arts/acosta_m.html]