Das Deutsche Insitut für Menschenrechte stellt seine Studie zur Förderung von Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten vor.

Ise Bosch, Geschäftsführerin der Dreilinden gGmbH und Mitherausgeberin der Studie, forderte die deutschen Stiftungen auf, die prekäre Menschenrechtssituation von LSBTI stärker in den Blick zu nehmen.

„Lediglich 9 von 16.500 deutschen Stiftungen fördern die Menschenrechte von LSBTI im Globalen Süden und Osten.“

Dies verwundere angesichts des großen Handlungsbedarfes zum Schutz von Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität in vielen Teilen der Welt durch Gewalt, Armut, Krankheit und gesellschaftliche Ausgrenzung besonders gefährdet seien.

Studie zum Download: 
„Menschenrechte fördern! Deutsche Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten“, Berlin 2011. Autor_innen: Lucy Chebout, Arn Sauer

via Deutsches Institut für Menschenrechte – Meldung.