Portia de Rossi bittet christliche Fundamentalistinnen, rechte Politiker und werbetafeltragende Hunde um Verzeihung für alles Leid, das ihnen durch ihre Heirat mit Ellen DeGeneres widerfahren ist:

zum Hintergrund:

Im November 2008 unterstützte die wahlberechtigte Bevölkerung Kaliforniens mit knapper Mehrheit Proposition 8, eine Initiative, die das Ziel verfolgte, lesbischen und schwulen Paaren durch eine Verfassungsänderung das Recht auf Heirat zu nehmen. Die Kampagne wurde maßgeblich von verschiedenen großen Kirchen sowie rechten Fundamentalistinnen und Fundamentalisten getragen.

Übersetzungs-Bedarf?

In ihrem Satire-Spot nimmt Portia de Rossi diese Kräfte auf die Schippe. Sie entschuldigt sich bei den Leidtragenden dafür, dass sie bei ihrer Eheschließung mit Ellen DeGeneres nichts anderes als ihr Glück und ihren Wunsch im Blick hatte, ihre Ehefrau bis ans Ende ihres Leben zu lieben. Dabei habe sie, so de Rossi, völlig übersehen, welches Leid sie Mensch und Tier mit ihrer Selbstbezogenheit zufügte: von schmerzenden Armen nach dem Tragen von Anti-Homo-Ehe-Transparenten über eine erlittene Lungenentzündung, unter der eine Aktivistin litt, nachdem sie stundenlang im Regen ausharren musste, um gegen de Rossis und DeGeneres‘ Hochzeit zu protestieren bis zur Zwangsverpflichtung eines armen Hundes, der selbst schwul ist.

Also, ich find’s witzig.