Stockholm Pride, der große CSD des Nordens, wird in zwei Wochen Zehntausende unter dem Motto „Hetero“ in die schwedische Hauptstadt locken. Um die Bedeutung des Themas zu unterstützen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat der Stockholmer CSD Verein dieses Jahr einen Werbefilm mit der Frage „Wie bist du von Heteronormen betroffen?“ in Auftrag gegeben.

Hier das Ergebnis:

 

Dazu gibt es noch drei Print-Motive „Heteronormalität stinkt“ und drei Rundfunk-Spots.

Wenn eine Person die ungeschriebenen Gesetze über Geschlecht und sexuelle Orientierung bricht, heißt es beim Stockholm Pride-Verein über das diesjährige Motto, kann es passieren, dass diese Person plötzlich in Frage gestellt oder angeglotzt wird. Das hat mit Vernunft nichts zu tun, und im Extrem kann es zu schwierigeren und gefährlichen Situationen führen.        

Heteronormativität schafft Erwartungen darüber, wie eine Person sich in Bezug auf Geschlecht und Sexualität verhalten und wahrgenommen werden sollte. Die Grenzen können dazu führen, dass das Individuum in einen Konflikt gerät. Weit häufiger als andere müssen homosexuelle, bisexuelle und Transpersonen sich fragen, ob sie sich der Norm anpassen wollen oder nicht. Es ist emotional anstrengend, ständig solche Dinge erwägen zu müssen.

Um die Folgen deutlich zu demonstrieren, will Stockholm Pride Geschichten aus dem richtigen Leben verbreiten, die Situationen zeigen, denen homosexuelle, bisexuelle und Transpersonen einen großen Teil des Alltags ausgesetzt sind.

„Heteronormen“ wäre auch ein prima Thema für unsere CSD Saison 2010!

Link: