Sie ist eine der vielseitigsten Musikerinnen aus Boston / Massachusetts, und sie räumt richtig ab. Folk-Entdeckung Emmy Cerra veröffentlicht ihr 2. Album: Es heißt Tinderbox und toppt nochmal das Debut-Album Metamorphic, das für sich schon erstaunlich war.

Emmy Cerra live

Emmy Cerra live

Musikalische Ausbildung ersetzt Emmy souverän durch Authentizität – mit viel Übung: Nach einer Odyssee von einem Zuhause zum anderen stand  sie mit 14 auf eigenen Beinen, sparte sich das Geld für eine Gitarre zusammen und verbrachte einige Jahre damit, die Schule abzuschließen, vollzeit zu arbeiten und bei jeder Gelegenheit Musik zu machen. Die Zähigkeit spürt man in ihrer Musik; Emmy steht auf der Bühne seit sie 19 ist. Wie viele vor ihr begann sie mit Coversongs, mit der Zeit wurden diese ergänzt und schließlich ersetzt durch Eigenkreationen.

Sie entschied, sich eine Weile mit Technik zu befassen, fand ein örtliches Musikstudio und nahm ihr erstes Album Metamorphic auf, von dem , so sagt sie,

„die Hälfte in meinem Schlafzimmer und die andere Hälfte im Studio entstanden“

ist, learning-by-doing, wahrscheinlich. In jedem  – fast jedem Stück – von Metamorphic schwingen Herzschmerz oder verzweifelte Hoffnung mit, eingepackt in eloquenten Emmy-Cerra Stil, der keine Genre-Grenzen akzeptiert. Die musikalischen Vorbilder umfassen so vielfältige Künstlerinnen und Künstler wie BB King, Alice in Chains und die Violent Femmes.

Legendär sind Emmys Live-Auftritte und ihre beindruckende Bühnenpräsenz; sie hat, schreibt outmusic.com,

„die Akustik-Rock Szene im Sturm genommen“.

Das neue Album Tinderbox wird am 6. Februar mit einer großen Party in Boston vorgestellt.

Hörprobe

Links und Quellen: