Am 7. August wurde sie gefunden – vor 100 Jahren, in Niederösterreich. Und kaum eine Frau musste so viele Deutungen über sich ergehen lassen wie die Willendorferin.

Bild: Wikipedia

 

Magische Rituale sollten es gewesen sein, für die die Skulptur vor 25.000 Jahren geschaffen wurde, nach anderer Lesart war sie eine Art Steinzeit-PinUp-Ikone, eine medizinische Figur zur Illustration krankhafter Verwachsungen, prähistorische Modepuppe, göttliche Mutter, Schamanin.

 

 Auch wurde kaum eine so beschützt: Das Original wurde als so kostbar angesehen, dass über 90 Jahre lang lediglich eine Kopie im Museum zu besichtigen war. Erst 1998 wurde das Original im Schloss Schönbrunn der Öffentlichkeit gezeigt. Seither wohnt sie in einer eigens angeschafften Hochsicherheitsvitrine im Naturhistorischen Museum Wien. Und anlässlich des Venusfestes kehrt sie am 8. August 2008 nach Willendorf zurück – besuchsweise.

Herzlichen Glückwunsch zum 100jährigen Relaunch, Frau von Willendorf!