Quelle: barnesandnoble.com

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Mildred „Babe“ Didrikson wurde am 26. Juni 1911 geboren.
Bekannt wurde sie als die Ausnahmesportlerin des 20. Jahrhunderts, insbesondere wegen der Vielzahl an Sportarten, in denen sie Spitzenergebnisse erreichte. Allein 1932 nahm sie als Ein-Frauen-Team an acht Wettbewerben teil und gewann sechs davon, wobei sie Weltrekorde im Hochsprung, 80-Meter-Hürdenlauf, Speerwerfen und Weitwurf aufstellte … im selben Jahr gewann sie olympisches Gold im Speerwurf und 80-Meter-Hürdenlauf.

Sie spielte auch Basketball und später Golf, außerdem war sie aktiv im Bogenschießen, Billard, Baseball und Boxen.

Didrikson litt früh und lange unter dem Butch-Faktor: Von Beginn ihrer Karriere an wurde sie öffentlich als unweiblich und unnatürlich gebrandmarkt. Selbst während ihre athletischen Erfolge hoch gelobt wurde, implizierten die Medienberichte immer wieder, dass sie diese nur wegen ihres Mangels an Weiblichkeit erreichen konnte. Sie durchbrach die herkömmlichen Konzepte von Weiblichkeit – nicht nur, weil sie Sportlerin war, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie es war.

Wenngleich verheiratet, ist Mildred Didriksons Beziehung zu Betty Dodd gut belegt. Die beiden Frauen lernten sich 1950 bei einem Golfturnier kennen und lebten bis zu Didriksons Tod zusammen.

Mildred „Babe“ Didrikson starb am 27. September 1956.

Links und Quellen:

  • Encyclopedia of Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender, and Queer Culture, glbtq.com (engl.)
  • Eintrag bei Wikipedia (engl.)
  • Susan E. Cayleff: The „Texas Tomboy“. The Life and Legend of „Babe“ Didrikson Zacharias, Organisation of American Historicans, 1992
  • Sportplanet.com
  • Russell Freedman: Babe Didrikson Zaharias: The Making of a Champion, 1999