Die Mädchenmannschaft wird 5, WOW! Mädchenmannschaft bediente große feministische Gefühle in einer Zeit, in der sie dringend gebraucht wurden. Innerhalb kürzester Zeit wurde es ein absolutes Dogma oder ein nicht minder absolutes no-go, die „neuen, jungen Feministinnen“ absolut klasse zu finden, die neue F-Klasse, Popfeminismus, Cybergrrls  und  – Mädchenmannschaft. Ganz ohne waren sie auch nicht, befrachtet mit Heilserwartungen von den einen und dämonisiert von den anderen.  Der Name allein, Mädchen (!!!) M-A-N-N (!!!) schaft, große Göttin. Verrat oder Naivität? Ungezählt und vermutlich unerbeten prasselten Ratschläge und Verbesserungsansprüche von allen Seiten, abgewechselt mit den Segenswünschen mittelalter Heteras, die hofften, ihrer Tochter den Feminismus nun doch noch näherbringen zu können, bis dahin mit ähnlichem Image versehen wie Vollkornmüsli, Nierenwärmer oder Hausratsversicherung und vermutlich ähnlich inspirierend präsentiert. Was wurden und werden die Neuen in der Republik herumgereicht und herumgezeigt!  

Die Mädchenmannschaftsfrauen haben all das mit bemerkenswert guter Laune durchgestanden. Wie sie aus dieser Nummer herausgekommen sind lässt sich seit rund fünf Jahren mit großem Vergnügen Tag für Tag im Internet nachlesen und nächsten Samstag, 22. September, in Berlin live begutachten. Konny von Konnys Lesbenseiten und ich von L-talk sind eingeladen und sind mächtig glücklich und stolz, dass wir dabei sein dürfen.

Bis dahin nutzen wir die Mädchenmannschaftswoche, um ein paar Tage lang über Mädchenmannschaften nachzudenken und uns an ihnen zu erfreuen.

Links und Quellen: